Name: Fischstäbchen/Sirkka
Geburtstag: 06.06.1988 (23)
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Interessen: Webdesign, Nostale, Schreiben, Yaoi, Konzerte, Diskussionen
Lieblingsgetränk: Tee, Multivitaminsaft
Lieblingsessen: Kartoffelsalat m. Fisch, Sushi, Yakiniku, Nudeln
Lieblingsmusik: The Rasmus, Disco Ensemble, Apulanta, Apocalyptica, My Chemical Romance, Unheilig, Within Temptation, Sonata Arctica, Samsas Traum, Vocaloid Cover, Schandmaul, Subway to Sally, I am Ghost, E Nomine, Placebo, Alesana, Funeral for a friend
Lieblingsautoren: Henning Mankell, Leena Lehtolainen, Jo Nesbo
Lieblingsmangaka: Yuu Watase, Kano Miyamoto
Motto: Einbildung ist keine Bildung

Tervetuloa

Willkommen auf Unharmonisch.De, einem dieser unheimlich spannenden (?) Blogs, die nur dazu dienen, das eigene Leid zu verbreiten und die ganze Welt mit Themen und Gedanken zu quälen, die niemanden interessieren.
Wenn ihr also euer Feindbild oder auch das weiße Blatt Papier behalten möchtet, das ihr von euch von mir gemacht haben mögt, dürft ihr gerne wieder verschwinden.

News

Ich hoffe du bist okay...

Und wem auch immer du dein Lachen schenkst,
Ich hoffe du bist OK
Mit wem auch immer du deine Zeit verbringst,
Ich hoffe du bist OK
Für wen auch immer du der Himmel bist
und wen du mit geschlossenen Augen küsst,
Ich hoffe du bist OK

Ich weiß nicht, ob jemand diese Sachen liest, im Grunde ist es auch nicht von Bedeutung und vielleicht möchte ich es auch nicht. Manche Geschichten machen sentimental. Vielleicht suche in diesen Geschichten und Liedern das, was ich längst verloren habe. Zum Beispiel habe ich ewig nicht an C. gedacht. Dabei habe ich etwa zwei Jahre meines Lebens damit zugebracht über ihn nachzudenken. Er hat mich sogar irgendwann auf FB als Freund geaddet, vermutlich der Vollständigkeit halber und ich hatte nie einen Grund ihn anzuschreiben. Ich hoffe er hat das gefunden, was er gesucht hat. Bestimmt führt er jetzt ein ganz normales Leben mit einer normalen Freundin in einer ganz normalen Welt - und obwohl all diese Leute keine 10min entfernt sind, habe ich sie seit fast zehn Jahren nicht mehr gesehen. Aber ich habe sie auch nicht vermisst. C. nicht und auch jene nicht, die mich sogar mal angeschrieben haben. Nicht, dass ich es bereue sie getroffen zu haben, im Gegenteil. Aber ich habe das Gefühl, dass ich ihnen nichts mehr zu sagen habe. Vermutlich möchte ich ihnen auch nicht meine gescheiterte Existenz vor Augen führen.

Wir haben noch an andere Dinge geglaubt, wir hatten Träume damals und ich habe nichts davon verwirklicht. Zum Teil wohlwissend, dass es Träume ohne Zukunft waren. Es tut mir Leid. Womöglich beineide ich sie. Sie haben ein Leben, Beziehungen und Bekannte, die ich nie haben werde oder je hatte. Natürlich, ich bin erst 25. Und habe abgeschlossen. Aber manchmal, manchmal wünsche ich mir ich hätte einmal jemanden geküsst, den ich auch liebe. Nur einmal. Um das zu verstehen, was ich seit Jahren versuche zu ergründen, um zu begreifen, wie das ist, wenn eine Emotion, eine Idee erwidert wird.

Ein dummer Wunsch oh ja. Wer das liest, wird mich tadeln, abgeschlossen zu haben oder herumzujammern oder oder oder. Aber wenn das jemand liest, den ich irgendwann mal geliebt habe - sagt einfach nichts. Denn es ist längst vergangen. Auch dieser stumme Augenblick von Sentimentalität.

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Posted on 2014 May 05 by Sirkka
Kitsch

Ich liebe Kitsch. Verdammt noch mal ich liebe Kitsch. Ich könnte nie über Kitsch schreiben, vermutlich könnte ich nicht einmal auf den Bildschirm sehen oder ich würde mich fühlen, als wäre ich mir selbst fremd. Vielleicht weil mein eigenes Leben nie allzu kitschig gewesen ist. Dennoch lese ich ihn gern. Ich kann kaum auf den Bildschirm schauen, aber es ist einfach wunderbar. Der Gedanke der einzig wahren Liebe, die Ewigkeit, diese Ideen haben mich schon immer fasziniert.

Auch wenn ich es nie erleben werde und auch nicht ernsthaft daran 'glaube'. Ich habe die Menschen, die ich geliebt habe, beinahe vergessen und wage es bis heute nicht, mir die alten Bilder anzusehen. Was habe ich damals empfunden? In unzähligen Texten habe ich all das niedergeschrieben, sozusagen das Vermächtnis meiner Jugend. Doch ich habe all das verdrängt, die Menschen, die Gedanken. An Menschen, die mich nie lieben werden, an Geschichten, die ohne Anfang bereits geendet sind.

Ich habe diese Menschen geliebt. Davon bin ich zumindest überzeugt. Aber ebenso habe ich mir in jenem Sommer, als ich 17 wurde, geschworen dieses Thema hinter mir zu lassen. Das habe ich auch, wenn man von der einseitigen Beziehung aus Mitleid absieht. Bis heute schreibt sie mir ab und an, doch ich antworte kaum. Vielleicht glaube ich, dass das für sie besser sei so.

Irgendwie schreibe ich hier gern über Liebe. Über einen Menschen, der Liebesgeschichten liebt, sie aber nicht schreiben kann und über einen Menschen, der niemanden mehr aufrichtig lieben kann. Weder freundschaftlich noch sonstwie. Ich verachte diese Leute nicht, nein, ich mag sie, aber ich kann es ihnen schon lange nicht mehr zeigen und ich verspüre kein Verlangen, ihnen zu begegnen. Selbst wenn, geht es nur um die Vergangenheit. Ich habe keine reelle Zukunft. Nichts. Nur Erinnerungen, nur Träume und meine Kopf, der vollkommen verblendet ist vom fiktiven Kitsch und unbedeutenden Fakten aller Art.

Trauer verspüre ich nicht. Schon lang nicht mehr.

And i will love you
Only for tonight
I don´t know you
But it´s alright

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Posted on 2014 Apr 22 by Sirkka

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