Name: Fischstäbchen/Sirkka
Geburtstag: 06.06.1988 (23)
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Interessen: Webdesign, Nostale, Schreiben, Yaoi, Konzerte, Diskussionen
Lieblingsgetränk: Tee, Multivitaminsaft
Lieblingsessen: Kartoffelsalat m. Fisch, Sushi, Yakiniku, Nudeln
Lieblingsmusik: The Rasmus, Disco Ensemble, Apulanta, Apocalyptica, My Chemical Romance, Unheilig, Within Temptation, Sonata Arctica, Samsas Traum, Vocaloid Cover, Schandmaul, Subway to Sally, I am Ghost, E Nomine, Placebo, Alesana, Funeral for a friend
Lieblingsautoren: Henning Mankell, Leena Lehtolainen, Jo Nesbo
Lieblingsmangaka: Yuu Watase, Kano Miyamoto
Motto: Einbildung ist keine Bildung

Tervetuloa

Willkommen auf Unharmonisch.De, einem dieser unheimlich spannenden (?) Blogs, die nur dazu dienen, das eigene Leid zu verbreiten und die ganze Welt mit Themen und Gedanken zu quälen, die niemanden interessieren.
Wenn ihr also euer Feindbild oder auch das weiße Blatt Papier behalten möchtet, das ihr von euch von mir gemacht haben mögt, dürft ihr gerne wieder verschwinden.

News

Someone Like You 2

I heard that you're settled down
That you found a girl
And you're married now
I heard that your dreams came true

 

Sechsundzwanzig Jahre. Seit unserer letzten Begegnung sind 9 Jahre vergangen, im Jahr 2005 habe ich meine letzten Zeilen geschrieben und mich amüsiert, wie lächerlich unsere Geschichte am Ende war. Lese ich diesen Text jetzt, 9 Jahre später, ist es ein lächerlicher Text einer Person, die so furchtbar naiv war. Aber ich beneide sie auch. Gern wäre ich nochmal 14.

Manchmal vermisse ich dich. Nicht wirklich, aber unbestimmt. Ab und zu besuchst du mich in meinen Träumen. Geschichten, die nie stattgefunden haben und nie stattfinden werden. Ohne etwas dabei zu spüren. Dennoch vermisse ich irgendetwas. Vielleicht beweine ich ein wenig die Chance, die es nie gegeben hat in meinem Leben. Einmal wirklich geliebt ohne zu erfahren, was das eigentlich ist.

 

You know how the time flies
Only yesterday was the time of our lives
We were born and raised
In a summer haze
Bound by the surprise of our glory days

 

In Geschichten trifft man sich nach zehn Jahren und alles beginnt am Punkt Null. Unsinnige Gedanken. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Wir haben nichts mehr gemein. Es gibt kein wir. Es gab nie eines. Aber ich vermisse irgendetwas an solchen Tagen. Ich weiß nicht, was ich sagen würde, würdest du hier nun stehen und mich ansehen. Vielleicht irgendetwas Belangloses. Lange nicht gesehen, wie geht es dir? Aber es interessiert mich nicht. 

Lass mich los, möchte ich sagen. Verlass meine Träume, wenn ich schon nichts mehr fühle. Ich habe dich geliebt. Bitte sag doch was. Irgendetwas. Lass mich weinen. Einmal nur. Um der Naivität Willen, um der Erinnerung Willen an eine Liebe, die nicht sein sollte. Auch wenns die Letzte war.

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Posted on 2014 Jun 24 by Sirkka
Someone Like You

Nothing compares
No worries or cares
Regrets and mistakes
They are memories made.
Who would have known how bittersweet this would taste?

 

Bekiffte und besoffene Menschen fragen mich, was ich denn erreicht hätte. Ich habe nicht geantwortet. Jeder hat seine eigene Bürde zu tragen, für einen selbst mag sie schwer sein, für den anderen lächerlich leicht. Und ich weiß, dass er nicht verstehen kann oder verstehen will und sich selbst und sein eigenes Lied sieht. Darum möchte ich nicht sprechen. Es ist sinnlos.

Meine Wut ist längst gestorben. Menschen kommen und gehen. Und wer die Differenz zwischen Alleinsein und Einsamkeit nicht kennt, ist entweder naiv oder Teil einer anderen Welt. Einer Welt, in der man blutet und sich selbst zerstört, damit andere einen sehen und man sich selbst noch spürt. Eine Welt voller Glückseligkeit, trotzdem man so kaputt ist.

Ich bin kaputt ohne kaputt zu sein. Meine Sehnsucht ist vor einem Jahrzehnt gestorben. Wer bist du, als dass du mir sagen könntest, wie ich leben soll oder wie ich lebe?! Niemanden vermisse ich, niemanden suche ich. Weißt du, wie das ist?

Weißt du wie es ist, gefangen zu sein in sozialen Phobien, dem Schweigen und all den anderen Dingen? Weißt du, wie es ist, wenn man mit anderen nicht zurechtkommen kann und nie dazugehört hat?

Du hast einen Teil deines Lebens selbst zerstört, wie ich auch. Aber ich habe niemandem Schaden zugefügt, nur mir selbst. Denk darüber nach. Irgendwann.

In zwei Tagen werde ich 26. Und nichts hat sich verändert.

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Posted on 2014 Jun 04 by Sirkka

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