Name: Fischstäbchen/Sirkka
Geburtstag: 06.06.1988 (23)
Wohnort: Berlin
Geschlecht: weiblich
Interessen: Webdesign, Nostale, Schreiben, Yaoi, Konzerte, Diskussionen
Lieblingsgetränk: Tee, Multivitaminsaft
Lieblingsessen: Kartoffelsalat m. Fisch, Sushi, Yakiniku, Nudeln
Lieblingsmusik: The Rasmus, Disco Ensemble, Apulanta, Apocalyptica, My Chemical Romance, Unheilig, Within Temptation, Sonata Arctica, Samsas Traum, Vocaloid Cover, Schandmaul, Subway to Sally, I am Ghost, E Nomine, Placebo, Alesana, Funeral for a friend
Lieblingsautoren: Henning Mankell, Leena Lehtolainen, Jo Nesbo
Lieblingsmangaka: Yuu Watase, Kano Miyamoto
Motto: Einbildung ist keine Bildung

Tervetuloa

Willkommen auf Unharmonisch.De, einem dieser unheimlich spannenden (?) Blogs, die nur dazu dienen, das eigene Leid zu verbreiten und die ganze Welt mit Themen und Gedanken zu quälen, die niemanden interessieren.
Wenn ihr also euer Feindbild oder auch das weiße Blatt Papier behalten möchtet, das ihr von euch von mir gemacht haben mögt, dürft ihr gerne wieder verschwinden.

News

We are Fujoshi Bitches and PROUD...?

Gerade las ich diesen Titel einer Website. Irgendwie macht er nachdenklich. Ebenso las ich eine Abhandlung zum Thema 'Fujoshi' und die Gedanken der Emanzipation dahinter. Oder vielleicht ist es auch simpler. Oder auch ganz individuell.

Irgendwo ist es sicherlich eine Art sexuelle Selbstbefreiung Fujoshi zu sein. Es geht nicht um einen selbst, nicht um eingezwängte Frauen, sondern um Männer, gesellschaftliche Restriktionen und die Frage nach der ewigen Liebe. Yaoi ist naiv und auch nur bedingt mit Hentai vergleichbar. Was schlichtweg unter anderem darauf zurückgeht, dass im Yaoi-Genre auf komplett andere Sachen zuerst geachtet wird. Pornographie hin oder her - Yaoi baut sich anders auf. Es geht nicht wirklich um Selbstfindung, sondern um Träume. Um Wünsche. Frauen sind nach wie vor nur unzureichend emanzipiert, aber Yaoi ist noch viel 'verdorbener' und weniger akzeptiert, wenn man so will. Homosexualität ist immer noch geächtet, auch in unserer Zeit.

Ich meine irgendein kleiner Junge, der vor kurzem volljährig wurde, meinte eben, mich als "Fette Lesbe" zu bezeichnen. Mal davon abgesehen, dass ich nicht ernsthaft lesbisch bin aller Wahrscheinlichkeit nach, ist es doch traurig, was so alles missbraucht wird, um andere zu diffamieren. Selbst, wenn ich darüber nur müde lächeln kann. Mir doch wayne, ob mich wer als Homo, Hete oder Asexuelle bezeichnet. Who cares. Ich bin kein indoktrinierter Mann, der seine vermeintliche Männlichkeit zur Schau stellen muss, wie es leider heute noch zum Teil der Fall ist.

 

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Menschen haben den letzten Post kommentiert und ich glaube eine Person zu erkennen. Ich weiß, einige denken ich würde sie nicht mögen oder wäre desinteressiert. Im Grunde weiß ich jedoch nicht, was ich ihnen sagen soll, was ich ihnen anbieten kann. Vielleicht ist das stellenweise auch ein innerer Konflikt. Ich liebe Diskussionen, ich kann energisch sein, aber gleichzeitig weiß ich nicht, was ich den Leuten sagen soll und komme mir schon Fehl am Platze vor, wenn ich nur erfragen möchte, ob ein Supermarkt noch Kirscheistee im Angebot hat.

Wobei ich nicht weiß, warum man plötzlich kommentiert, wenn ich diese Uraltgeschichte wieder ausgrabe, was 1-2 Mal im Jahr oder auch seltener der Fall ist << Vielleicht hänge ich einfach an meiner Gesamtschulzeit, trotz Mobbing und der ganzen Idioten. Gleichzeitig war es die Zeit bevor ich meine Sozialphobie (weitestgehend) perfektioniert hatte. Ich konnte damals noch wütend sein auf Leute, die einen ausschlossen, ich hatte noch irgendein Ziel.

Aber ich komme nicht weiter. Ich will zurück. Noch drei Wochen. Noch drei schlaflose Wochen.

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Posted on 2014 Aug 09 by Sirkka
Someone Like You 2

I heard that you're settled down
That you found a girl
And you're married now
I heard that your dreams came true

 

Sechsundzwanzig Jahre. Seit unserer letzten Begegnung sind 9 Jahre vergangen, im Jahr 2005 habe ich meine letzten Zeilen geschrieben und mich amüsiert, wie lächerlich unsere Geschichte am Ende war. Lese ich diesen Text jetzt, 9 Jahre später, ist es ein lächerlicher Text einer Person, die so furchtbar naiv war. Aber ich beneide sie auch. Gern wäre ich nochmal 14.

Manchmal vermisse ich dich. Nicht wirklich, aber unbestimmt. Ab und zu besuchst du mich in meinen Träumen. Geschichten, die nie stattgefunden haben und nie stattfinden werden. Ohne etwas dabei zu spüren. Dennoch vermisse ich irgendetwas. Vielleicht beweine ich ein wenig die Chance, die es nie gegeben hat in meinem Leben. Einmal wirklich geliebt ohne zu erfahren, was das eigentlich ist.

 

You know how the time flies
Only yesterday was the time of our lives
We were born and raised
In a summer haze
Bound by the surprise of our glory days

 

In Geschichten trifft man sich nach zehn Jahren und alles beginnt am Punkt Null. Unsinnige Gedanken. Wir haben uns nichts mehr zu sagen. Wir haben nichts mehr gemein. Es gibt kein wir. Es gab nie eines. Aber ich vermisse irgendetwas an solchen Tagen. Ich weiß nicht, was ich sagen würde, würdest du hier nun stehen und mich ansehen. Vielleicht irgendetwas Belangloses. Lange nicht gesehen, wie geht es dir? Aber es interessiert mich nicht. 

Lass mich los, möchte ich sagen. Verlass meine Träume, wenn ich schon nichts mehr fühle. Ich habe dich geliebt. Bitte sag doch was. Irgendetwas. Lass mich weinen. Einmal nur. Um der Naivität Willen, um der Erinnerung Willen an eine Liebe, die nicht sein sollte. Auch wenns die Letzte war.

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Posted on 2014 Jun 24 by Sirkka

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